Bergsteigen

Extrembergsteiger Edi Koblmüller tödlich verunglückt

Mit der Erstbegehung der Südostwand des Cho Oyo (8012m) schrieb er 1978 ein Stück Alpingeschichte. Am 16. April ist Eduard "Edi" Koblmüller am Kasbek ums Leben gekommen. Der bekannte Extrem-Bergsteiger Edi Koblmüller ist zusammen mit einer Bergkameradin am 5.047 Meter hohen Kasbek in Georgien verunglückt. Die beiden wurden Donnerstagnachmittag tot aufgefunden und mit einem Hubschrauber geborgen. Die Bergspechte Outdoor-Reisen und Alpinschule Edi Kobblmüller GmbH in Linz bestätigte am Freitag einen entsprechenden Zeitungsbericht.
21. 4. 2015 Komentare: 0

Unklar ist vorerst, wie die beiden ums Leben kamen. Bei einer Ski-Tour auf den 5.047 Meter hohen Kasbek kam es zu dem Unglück. Der 69-Jährige führte eine achtköpfige Gruppe an, die vor einer Woche zu der Expedition aufgebrochen war.

Eine aus Wien stammende Teilnehmerin war langsamer unterwegs, als die anderen Bergkameraden, Koblmüller blieb deshalb bei ihr. Beide gerieten in einen Blizzard. Der Rest der Gruppe konnte sich vor dem Schneesturm noch in eine Schutzhütte retten. Die Leichen der beiden Zurückgebliebenen wurde am Donnerstagnachmittag gefunden und mit einem Hubschrauber geborgen. Die sieben Überlebenden, die den Abstieg schafften, sind sechs Österreicher sowie ein Schweizer Staatsbürger.

Koblmüller galt mit fünf Achttausender-Besteigungen und zahlreichen erfolgreichen internationalen Expeditionen als einer der renomiertesten Bergsteiger der Alpenrepublik; die Begehung der Cho Oyo-Südostwand im Alpinstil machte den Linzer 1978 weit über die Grenzen Österreichs berühmt. In den Jahren 1991 und 2005 war der diplomierte Forstwirt in Lawinen geraten und hatte nur mit viel Glück überlebt.

Quelle: http://www.bergspechte.at

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